40,5 Grad – neuer Hitzerekord noch nicht offiziell

Die Hitze in Mitteleuropa erreicht derzeit ihren Höhepunkt und am Mittwoch wurde an mindestens zwei Messstationen die 40-Grad-Marke überschritten: In Saarbrücken-Burbach waren es 40,2 Grad und in Geilenkirchen sogar 40,5 Grad. Damit wurde der bisherige Deutschlandrekord (40,3 Grad im bayerischen Kitzingen, aufgestellt im Juli und August 2015) gebrochen. Allerdings ist der Rekord noch nicht offiziell, da die Station an einem Militärstandort steht und damit nicht zum Messnetz des Deutschen Wetterdienstes gehört. Der mögliche Rekord wird noch untersucht, könnte aber schon am heutigen Donnerstag direkt pulverisiert werden.




Update 25.07.2019: Inzwischen wurde der Rekord offiziell bestätigt: https://facebook.com/story.php?story_fbid=2358244230907886&id=139420166123648 Wahrscheinlich hat der Rekord sowieso nur wenige Stunden Bestand.

Es folgt eine Karte mit den höchsten Werten am Mittwoch, gemessen an den offiziellen Messstationen:

An zahlreichen Orten wurden am Mittwoch die bisherigen Temperaturrekorde seit Beginn der jeweiligen Messreihe gebrochen:

Es kann allerdings gut sein, dass schon am heutigen Donnerstag neue Rekordwerte gemessen werden. Bis zu 41 Grad rechnen einzelne Modelle im Westen. Man darf also gespannt sein, welche Station nach dem Ende der Hitzewelle als neuer Rekordhalter in die Wettergeschichte eingehen wird.

Erst vor einigen Wochen gab es eine ähnliche Hitzewelle, bei der an vielen Stationen neue Junirekorde aufgestellt wurden. Nicht erreicht wurde damals die 40-Grad-Marke und damit blieb auch der bis dahin gültige, deutschlandweite Rekord vorerst bestehen. Er war mit 40,3 Grad am 05.07. und 07.08.2015 in Kitzingen am Main (Bayern) gemessen worden, dicht gefolgt von Freiburg und Bad Mergentheim-Neunkirchen (Baden-Württemberg) mit 40,2 Grad am 13.08.2003 bzw. am 07.08.2015. All diese Höchstmarken wurden erst deutlich später im Jahr aufgestellt.

Am Wochenende ist die schlimmste Hitze vorerst überstanden. Bis dahin müssen wir vor allem in der Westhälfte Deutschlands und den nach Westen hin angrenzenden Nachbarsstaaten noch große Hitze am Tage und vor allem schlaftechnisch ungünstig warme Nächte überstehen. Wichtig ist dabei ganz besonders, sehr viel (nichtalkoholisch!) zu trinken.

Titelbild: Achim Otto

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