Erneut Unwettergefahr in den USA

Wieder einmal stellt sich in den USA eine Unwetterlage ein. Vom Golf von Mexiko breitet sich feuchtwarme Luft in die Südstaaten aus, während von Texas bis an den Mississippi starker südwestlicher Höhenwind weht. Damit sind die Zutaten für die Bildung schwerer Gewitter gegeben. Dabei besteht vor allem die Gefahr von schweren Sturmböen und Hagel, vereinzelt sind aber auch Tornados möglich. Die Gefahr bleibt bis zum Donnerstag bestehen, dann beruhigt sich die Lage wieder.




Wetterlage am Dienstagmittag Ortszeit, Quelle: NOAA

Mit südlicher Strömung weht feuchtwarme Luft vom Golf von Mexiko in die Südstaaten und bis nach Oklahoma, Arkansas und Tennessee.

Höhenwind am Dienstagmittag Ortszeit, Quelle: NOAA

In der Höhe weht dagegen starker südwestlicher Wind. Damit ändert der Wind mit zunehmender Höhe seine Richtung und er legt deutlich zu. Man spricht von Windscherung, die heute bis Mittwoch deutlich erhöht ist.

Unwetterpotenzial bis Dienstagmorgen Ortszeit, Quelle: SPC/NOAA

Zunächst ist das Risiko für Schwergewitter besonders im östlichen New Mexico, in Texas und Oklahoma erhöht (gelbe Bereiche).

Unwetterpotenzial bis Mittwochmorgen Ortszeit, Quelle: SPC/NOAA

Im weiteren Verlauf verlagert sich das Hauptrisikogebiet in den Bereich von Nordtexas über Oklahoma und Arkansas bis nach Kansas und Missouri. Wann und wo genau etwas passiert, lässt sich immer erst kurzfristig sagen. Die Hauptsaison für Tornados reicht in den USA von März bis Mitte Juli. In Mitteleuropa dauert die Hauptsaison von Mai bis September.

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