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Extrem wenig Eis in der Arktis – Unwetteragentur

Extrem wenig Eis in der Arktis

Seit dem winterlichen Maximum am 13. März nimmt die eisbedeckte Fläche in der Arktis schon wieder deutlich ab und liegt nur wenig über dem bisherigen Rekord für diese Jahreszeit. Vor allem in der Beringsee zwischen Alaska und Russland wird nach dem Rekordminimum im Winter und einer kurzzeitigen Erholung erneut ein drastischer Eisrückgang verzeichnet. In der Antarktis wächst das Eis der Jahreszeit entsprechend zwar an, aber langsamer als im Mittel.




Eisbedeckung am 07.04.2019, Quelle: National Snow and Ice Data Center

Im März 2019 war die eisbedeckte Fläche auf der Nordhalbkugel durchschnittlich 14,55 Millionen Quadratkilometer groß. Seit Beginn der Satellitenbeobachtungen im Jahre 1979 gab es nur sechs Jahre mit weniger Eis zu der Zeit. Der Wert liegt zugleich 880.000 Quadratkilometer unter dem Mittel der Jahre 1981 bis 2010, aber noch 260.000 Quadratkilometer über dem bisherigen Märzrekord von 2017. In der Beringsee liegt die Eisfläche auf einem Rekordniveau, so wenig Eis wurde hier in den vergangenen 40 Jahren Anfang April noch nicht beobachtet. Typischerweise wird hier die größte Eisausdehnung Ende März / Anfang April beobachtet. Die Temperaturen lagen im März in diesem Bereich zum Teil um 10 Grad über den Mittelwerten.

Änderung der Eisfläche in der Arktis seit dem Jahresbeginn, Quelle: National Snow and Ice Data Center

Anfang April steigerte sich der Eisrückgang deutlich und die eisbedeckte Fläche lag damit weit unter dem Mittelwert, der den ganzen vergangenen Winter hindurch nicht mal annähernd erreicht wurde.

Eisbedeckung in der Antarktis am 07.04.2019, Quelle: National Snow and Ice Data Center
Veränderung der Eisfläche in der Antarktis seit Jahresbeginn, Quelle: National Snow and Ice Data Center

In der Antarktis finden sich große eisfreie Bereiche, zum Teil deutlich größer als im langjährigen Mittel. Dabei nahm die eisbedeckte Fläche im März insgesamt wieder zu, wenn auch langsamer als im langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010. Vor allem seit der zweiten Märzwoche liegt die eisbedeckte Fläche auch deutlich unter dem Vorjahreswert.

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