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Fallen die Junirekorde? – Unwetteragentur

Fallen die Junirekorde?

Bevor in der neuen Woche die Hitzewelle startet, erfolgt hier schon mal ein Blick auf die bisherigen Rekorde. Ob der deutschlandweite Allzeitrekord von 40,3 Grad fällt, ist noch nicht absehbar. Dieser Wert wurde aber in den Monaten Juli und August gemessen. Die bisherigen Junirekorde liegen meist deutlich niedriger und bei erwarteten Höchstwerten bis etwa 38 oder sogar 39 Grad dürften zur Wochenmitte einige Junirekorde gebrochen werden. Die meisten Rekord stammen auf den vergangenen Jahren, nur wenige sehr alte Höchstmarken stehen noch.




Bisherige Junirekorde an einigen Orten, Datenquelle: DWD

Im Norden stammen die meisten Rekordmarken für den Monat Juni aus dem Jahr 1947 und vom 20./21. Juni 2000. Nach Süden hin ist das Bild gemischter. Dargestellt sind nur einige ausgewählte größere Städte. An wenigen Stationen wurde an einem Junitag auch schon die 38-Grad-Marke überschritten, 39 Grad wurden bislang in Deutschland seit Beginn der Aufzeichnungen noch nicht gemessen. Der bisherige Deutschlandrekord liegt bei 40,3 Grad, allerdings erst deutlich später im Jahr aufgestellt, genauer am 05.07. und 07.08.2015 im fränkischen Kitzingen.

Welche Temperaturen werden nun in der neuen Woche erwartet? Am Montag sind im Westen und Südwesten bis zu 3 Grad möglich, vereinzelt auch bis etwa 34 Grad. Am Dienstag kann im Westen die 35-Grad-Marke fallen und am Mittwoch sind Rekordtemperaturen bis 38 oder 39 Grad möglich. Ob auch die 40-Grad-Marke erreicht werden könnte, ist noch sehr unsicher, wenn auch nicht ganz ausgeschlossen. Ein Unsicherheitsfaktor ist in der Saharaluft mitgeführter Staub, der die Sonneneinstrahlung etwas beeinträchtigen und so die Hitze etwas abschwächen könnte.

Bei der Hitzewelle ist es sehr wichtig, ausreichend (nichtalkoholische) Getränke zu sich zu nehmen. Sport sollte – wenn überhaupt – auf die frühen Morgenstunden verlegt werden. Die höchsten Temperaturen treten übrigens nicht mittags (der Ausdruck Mittagshitze ist völliger Quatsch), sonder ab dem späten Nachmittag zwischen 16 und 18 Uhr auf. Stellen Sie – sofern vorhanden – die Klimaanlagen nicht zu tief ein, sonst ist der Schock zu groß, wenn Sie dann nach draußen gehen. Das Lüften sollte auf die Nachtstunden beschränkt werden, wobei selbst die Nächst sehr warm sein werden. Auch so genannte Tropennächste mit Tiefstwerten von 20,0 Grad und höher dürfte es in vielen Regionen geben.

Titelfoto: Achim Otto

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