KAMMURI wird zum Supertaifun

Auf dem Nordpazifik bahnt sich eine mögliche Unwetterkatastrophe an. Denn östlich der Philippinen verstärkt sich derzeit der Taifun KAMMURI. Derzeit weist er mittlere Windgeschwindigkeiten bis etwa 140 km/h auf mit Böen bis etwa 165 km/h. Dabei zieht der Taifun zunächst noch etwas nach Norden, der weitere Weg wird aber durch ein Hochdruckgebiet versperrt. Es zwingt den Taifun auf eine westliche Bahn, die ihn zu Beginn der neuen Woche direkt zu den Philippinen führen kann. Bis dahin wird KAMMURI deutlich stärker und er könnte zu einem Supertaifun mit mittleren Windgeschwindigkeiten von 240 km/h und weit mehr werden. Einzelne Modelle lassen ihn sogar gerade zu explosionsartig verstärken.




Animation der Satellitenbilder des Taifuns KAMMURI, Quelle: NOAA

Noch ist kein deutliches Auge im Zentrum des Taifuns zu erkennen, dies dürfte sich aber bald ändern.

Erwartete Zugbahn des Taifuns KAMMURI, Quelle: Joint Typhoon Warning Center auf Guam

Die Zugbahnkarte zeigt das plötzliche Eindrehen des Taifuns in Richtung Westen. Welche Region der Philippinen betroffen sein dürfte, ist derzeit noch völlig offen. Dies zeigt auch der in der Karte markierte Unsicherheitsbereich. Taifune auf dem Pazifik ziehen zu dieser Jahreszeit häufig nach Westen und treffen auf die Philippinen. Erinnerungen werden wach an den verheerenden Taifun HAIYAN, der im November 2013 auf der Inselgruppe Tausende Tote forderte.

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