Markante Unwetterlage in den USA

An diesem Wochenende stellt sich eine schwere Unwetterlage in Teilen der USA ein. Vor allem im Süden der USA können sich teils schwere Gewitter bilden mit der Gefahr von Starkregen, großem Hagel und vor allem Böen bis Orkanstärke. Dabei ist auch die Tornadogefahr deutlich erhöht und sogar einzelne sehr starke und langlebige Tornados sind durchaus möglich. Am Sonntag verlagert sich der Schwerpunkt der Unwetter in den Osten des Landes, wo allerdings das Unwetterrisiko nicht mehr ganz so hoch ist.




Alle Zutaten für eine Schwergewitterlage sind gegeben. Vom Golf vom Mexiko strömt am Samstag sehr feuchte und warme Luft in den Süden der USA. Gleichzeitig weht von Norden her trockenkalte Luft in die Plains im Westen des Landes. In höheren Schichten der Troposphäre weht dazu sehr starker Wind aus Südwest. An der Luftmassengrenze und innerhalb der feuchtwarmen Luft bilden sich teils heftige Gewitter, die mit der starken Höhenströmung sehr rasch ziehen.

Potenzial für Schwergewitter in den USA bis zum Sonntagmorgen Ortszeit, Quelle: SPC

Das Storm Prediction Center des nationalen Wetterdienstes zeigt in seinem Ausblick die Region, in der das größte Unwetterpotenzial erwartet wird. Vor allem am Samstagnachmittag bis in die Nacht zum Sonntag (beides Ortszeit) besteht die größte Unwettergefahr, dies besonders von Osttexas über Louisiana und den Süden von Arkansas bis nach Mississippi und Alabama. Sicherlich dürften wieder einige Stormchaser unterwegs sein, wobei die Lage zum Jagen der Stürme/Tornados sehr schwierig und gefährlich ist in sehr feuchter Luft.

Radar am frühen Samstagmorgen Ortszeit mit zahlreichen Schauern und Gewittern im Süden der USA, Quelle: NOAA

Bereits am frühen Samstagmorgen Ortszeit haben sich im gesamten Süden der USA zahlreiche Gewitter gebildet. Für erste Regionen in Texas wurden Tornadovorwarnungen ausgegeben.

Potenzial für Schwergewitter vom Sonntagmorgen bis zum Montagmorgen Ortszeit, Quelle: SPC

Am Sonntag verlagert sich das Hauptrisikogebiet in den Osten der USA, wo ebenfalls erhöhte Unwettergefahr besteht mit teils schweren Gewittern, vor allem mit schweren Sturmböen und lokalen Orkanböen sowie vereinzelten Tornados. Das Potenzial für Schwergewitter nimmt aber gegenüber dem Samstag etwas ab.

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