Nächste Woche wärmer und Ostern?

Das umfangreiche Hochdruckgebiet KATHARINA liegt derzeit über Skandinavien fest wie ein Bollwerk und bleibt auch in den kommenden Tagen erhalten. An der Südseite des Hochs weht am Wochenende mit nordöstlicher Strömung kalte Polarluft nach Mitteleuropa. Im Laufe der nächsten Woche verlagert sich der Hochschwerpunkt langsam nach Osten und es baut sich eine Hochdruckzone auf, die von Russland bis nach Skandinavien reicht. Damit endet der Zustrom der Kaltluft und die Strömung dreht in Mitteleuropa auf südöstliche Richtungen. Damit verbunden ist ein deutlicher Temperaturanstieg und in vielen Regionen wird wieder die 20-Grad-Marke angepeilt. Aber hält dies auch bis zum Osterwochenende?




Wetterlage am Freitagnachmittag aus dem ICON-Modell, Quelle: Unwetteralarm

Aktuell bestimmt noch kalte Polarluft das Wetter in weiten Teilen Mitteleuropas. Gebietsweise treten am Wochenende sogar Schneeschauer bis in tiefe Lagen auf und besonders in den Nächten und in den Morgenstunden ist gebietsweise sogar eine dünne Schneedecke möglich.

Wetterlage in der Nacht zum Mittwoch aus dem ICON-Modell, Quelle: Unwetteralarm

Mit Winddrehung auf Südost wird vor allem ab Wochenmitte wärmere Luft herangeführt. Atlantische Tiefs und ihre Ausläufer schaffen es nur bis nach Frankreich.

Wetterlage am Ostersonntag (21.04.) aus dem US-Modell, Quelle: NOAA

Geht es nach dem amerikanischen Modell, bleibt die Wetterlage so auch bis zum Osterwochenende erhalten. Allerdings wäre auch danach noch sehr unsicher, ob das Tief über Westeuropa zumindest Einfluss auf das Wettergeschehen im Südwesten Deutschlands nimmt oder sogar noch weiter nach Nordosten ausgreift. Damit bleibt das Osterwetter noch sehr unsicher. Denkbar wäre auch eine erneute Westverlagerung des Hochs und der Zufuhr kälterer Luft nach Mitteleuropa. Es hilft nur weiter abzuwarten, eine echte Prognose ist nur für 4 bis 5 Tage im Voraus möglich.

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