Schon 5. Sturm auf dem Atlantik

In der Nähe von Bermuda hat sich schon der fünfte Tropensturm der nordatlantischen Hurrikansaison 2020 gebildet – EDOUARD ist der früheste fünfte Sturm seit Beginn der Aufzeichnungen. Den bisherigen Rekord hielt der Hurrikan EMILY, der in der Nacht zum 12. Juli im denkwürdigen Rekordjahr 2005 entstand. Der Sturm Edouard bleibt aber schwach und bedroht kein Land.




Anders als im Ausnahmejahr 2005 waren die bisherigen Stürme in diesem Jahr meist nur schwach, keiner konnte sich zu einem Hurrikan verstärken.

Zugbahnvorhersage des National Hurricane Centers

So dürfte sich auch der Sturm EDOUARD bald zu einem außertropischen Tief umwandeln, viel Zeit bleibt ihm nicht mehr. Genau genommen erreichte er bereits am Wochenende Sturmstärke. Denn auf Bermuda – etwa 60 Meilen vom Sturmzentrum entfernt – wurden schon am Sonntag Sturmböen registriert und auf der vorgelagerten Pearl Island wurde ein Mittelwind von 63 km/h gemessen. Ab diesem Wert ist eigentlich die Grenze zu einem Tropischen Sturm erreicht.

Offiziell dauert die Hurrikansaison auf dem Nordatlantik von Juni bis September mit dem Höhepunkt in den Monaten von August bis Oktober. Im langjährigen Mittel werden etwa 12 Stürme registriert, davon 6 Hurrikane und davon drei starke Hurrikane mit mittleren Windgeschwindigkeiten von 180 km/h und mehr. Die Prognosen für diese Saison lassen mehr Stürme erwarten, allerdings kann man von einem solchen Frühstart nicht auf die Hauptsaison schließen.

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