Taifun FAXAI zieht nach Tokio

Während weltweit noch immer der Hurrikan DORIAN Schlagzeilen macht, der die nördlichen Bahamas verwüstet und danach die US-Ostküste sowie die kanadischen Atlantikprovinzen getroffen hat, zieht auf dem Pazifik der starke Taifun FAXAI zur japanischen Hauptinsel Honschu. Dort trifft er direkt auf den Großraum Tokio, wo Millionen Menschen leben. Die Windgeschwindigkeiten reichen in Zentrumsnähe derzeit bis etwa 200 km/h mit noch stärkeren Böen. Damit drohen auf der Insel schwere Schäden durch den Wind und durch heftige Regenfälle mit der Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen.




Animation der Satellitenbilder des Taifuns FAXAI, Quelle: NOAA

Im Nordwestteil schwächelt der Taifun zeitweise, insgesamt bleibt er aber sehr kompakt mit einem deutlich ausgeprägten Auge und der eyewall um das Zentrum herum, in dem das schlimmste Wetter auftritt mit den höchsten Windgeschwindigkeiten.

Das Radarbild zeigt den aufziehenden Taifun:

Erwartete Zugbahn des Taifuns FAXAI, Quelle: Joint Typhoon Warning Center auf Guam

In den kommenden Tagen dreht der Taifun immer mehr nach Nordosten ein und zieht wieder auf den offenen Ozean hinaus, wo er sich nach der Landüberquerung und unter ungünstigem Höhenwind über kühlerem Wasser abschwächt. Dabei wandelt er sich zu einem außertropischen Tief um.

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