Trockener und sonniger November

Auch wenn die vergangenen Tage mehr Grau als blauen Himmel brachten, so ergab sich für den gesamten Monat ein ganz anderes Bild: Der November war in weiten Teilen Deutschlands wärmer, deutlich trockener und sonniger als im langjährigen Mittel. Gebietsweise fiel nicht einmal ein Viertel des durchschnittlichen Regens und die Niedrigwasserlage in den Flüssen und Stauseen setzte sich fort. Dabei schien die Sonne stellenweise fast doppelt so lang wie im Mittel.




Temperaturen im November und Abweichung zum Mittel der Jahre 1961-1990, Quelle: Bernd Hussing, http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Die Temperaturabweichungen zum Mittel der Jahre 1961 bis 1990 betrug bis zu 2,5 Grad. Gegenüber dem Mittel der wärmeren Jahre 1981 bis 2010 waren die Abweichungen geringer, in Frankfurt am Main lag die Temperaturabweichung in diesem November bei +1,5 Grad.

Niederschläge im November und Abweichung zum Mittel der Jahre 1961-1990, Quelle: Bernd Hussing, http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Am nassesten war der November noch im Südwesten Deutschlands, sofern man überhaupt von „nass“ sprechen kann. Denn auch hier fiel meist nicht einmal 75 Prozent des durchschnittlichen Niederschlags.

Sonnenschein im November und Abweichung zum Mittel der Jahre 1961-1990, Quelle: Bernd Hussing, http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Am wenigsten Sonne gab es noch im äußersten Norden und im Bereich etwa südlich der Donau wegen zäher Nebelfelder. Ansonsten zeigte sich der November ungewohnt sonnig. Vergleicht man die Zahlen mit dem Mittel der Jahre 1981 bis 2010, kommt zum Beispiel Düsseldorf in diesem November auf  161 Prozent des Mittelwerts.

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