Zyklon KENNETH bedroht Mosambik

Auf dem südwestlichen Indischen Ozean hat sich dicht nördlich von Madagaskar der Zyklon KENNETH gebildet, der sich auf dem Weg nach Westen noch deutlich verstärken kann und dabei zunächst die Inselgruppe der Komoren und dann die Küste im Norden Mosambiks im Südosten Afrikas bedroht. Neben den hohen Windgeschwindigkeiten muss hier vor allem mit heftigen Regenfällen gerechnet werden mit der Gefahr von großen Überschwemmungen. Erst Mitte März hatte der Zyklon IDAI im Süden des Landes unter anderem die Stadt Beira verwüstet und in dem armen Land eine Katastrophe ausgelöst.




Zugbahn des Zyklons, Quelle: JTWC

Aktuell reichen die Windgeschwindigkeiten bis etwa 120 km/h mit Böen bis etwa 150 km/h. Zunächst streift der Zyklon die Insel Grande Comore, bevor er im Laufe des Donnerstags auf die afrikanische Küste trifft. Bis dahin kann er sich noch deutlich verstärken mit Windgeschwindigkeiten bis etwa 200 km/h und noch stärkeren Böen.

Gebietsweise können hier mehrere Hundert Liter Regen pro Quadratmeter fallen, auch Mengen bis über 500 Liter sind durchaus möglich. Eventuell wird der Zyklon im Küstenbereich stark abgebremst, dann könnten sogar noch deutlich größere Mengen zusammenkommen.

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