Sehr schweres Erdbeben in Indonesien
In der Nacht zum Samstag hat gegen 23:58 Uhr MESZ (= 05:58 Uhr Ortszeit) ein sehr schweres Erdbeben den Meeresboden dicht nördlich der Indonesischen Insel Flores erschüttert. Das unterseeische Beben erreichte nach vorläufigen Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 7,7. Das Epizentrum lag etwa 70 Kilometer nordnordwestlich von Ende (ca. 77.000 Einwohner) an der Südküste der schmalen Insel. Der Erdbebenherd befand sich 10 bis 20 Kilometer unter der Oberfläche. Es wurden erhebliche Schäden an Gebäuden auch in Ende sowie ein Tsunami gemeldet. Es folgten zahlreiche Nachbeben, von denen das stärkste etwa eine halbe Stunde nach dem Hauptbeben die Stärke 6,1 erreichte.

Schwere Erdbeen treten in der Region sehr häufig auf. Allein seit 1950 wurden im Umkreis von 250 Kilometern um das aktuelle Beben 37 Erdstöße der Stärke 6 oder höher registriert, darunter 5 andere der Stärke 7 und mehr. Im Dezember richtete ein Erdbeben der Stärke 7,8 große Schäden an, das Epizentrum lag nur etwa 65 Kilometer östlich. Damals kamen etwa 2.500 Menschen ums Leben, die meisten durch einen bis zu 26 Meter hohen Tsunami.

Zu den Auswirkungen durch das Beben:
🇮🇩 Aftershocks are still slamming Flores and families along the coast are scrambling for higher ground, in Indonesia.
— Mario Nawfal (@MarioNawfal) August 15, 2026
That shallow 7.7 near Maumere this morning already did enough damage.
Now the ground won’t stop moving and the tsunami warning is forcing people out of their…
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