Schweres Erdbeben im Osten Indonesiens

Am Donnerstag hat gegen 00:48 Uhr MESZ (07:48 Uhr Ortszeit) ein schweres Erdbeben den Meeresboden bei den Molukken im Osten Indonesiens erschüttert. Das unterseeische Beben erreichte nach vorläufigen Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 7,4. Das Epizentrum lag etwa 125 Kilometer westlich der Stadt Ternate (ca. 205.000 Einwohner) auf der gleichnamigen Insel vor der Westküste der Insel Halmahera und etwa 165 Kilometer östlich von Manado (ca. 451.000 Einwohner) an der Nordostspitze der Insel Sulawesi. Der Erdbebenherd befand sich 30 bis 40 Kilometer unter der Oberfläche. Vor allem aus Ternate wurden erhebliche Schäden gemeldet und auf den umliegenden Inseln wurde ein Tsunami registriert. In Kema auf Sulawesi wurde eine Höhe von 65 Zentimetern gemessen.



Lage des Epizentrums, Quelle: ECSM

Das Beben war in weiten Teilen der Region deutlich zu spüren. Dem Hauptbeben folgten zahlreiche starke Nachbeben, von denen eines etwa 4,5 Stunden später die Stärke 6,2 erreichte. Die Region wird häufig von schweren Erdbeben erschüttert. Allein in den vergangenen 50 Jahren ereigneten sich neun andere Beben der Stärke 7 oder mehr im Umkreis von 250 Kilometern um das aktuelle Epizentrum. Darunter brindet sich ein Erdstoß der Stärke 7,5, der im Januar 2007 fast an derselben Stelle auftrat. Damals wurden von der Insel Sulawesi drei Tote und einige, meist leichtere Schäden gemeldet.
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Lage des Epizentrums und Spürbarkeit des Bebens, Quelle: USGS

Zu den Auswirkungen durch das Beben:

 

 

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