Sturm BERTHA trifft USA

Die nordatlantische Hurrikansaison 2026 kam zunächst nur schleppend in Gang. Im Juni traf der schwache Sturm ARTHUR auf die Küste von Texas und Louisiana im Süden der USA. Aktuell verstärkt sich auf dem Golf von Mexiko der Tropensturm BERTHA. Er dürfte in den kommenden Tagen ebenfalls auf die Südstaaten der USA treffen. Hier drohen neben schweren Sturmböen eine leichte Sturmflut und heftige Regenfälle mit der Gefahr von Überschwemmungen.



Animation der Satellitenbilder des Sturms BERTHA, Quelle: Tropical Tidbits

Die Animation der Satellitenbilder zeigt die hoch reichenden und kompakten Wolkentürme im Bereich des Sturms.

 

Mit höchsten Windgeschwindigkeiten bis etwa 95 km/h mit Böen bis etwa 110 km/h ist der Sturm in den vergangenen Stunden deutlich stärker geworden. Allerdings wird er durch vom Festland heranwehende trockenere Luft und ungünstige Höhenwinde bei der weiteren Entwicklung gebremst. Bereits am Mittwoch und in der Nacht zum Donnerstag kann der Sturm auf den äußersten Südosten des US-Bundesstaates Louisiana treffen. In dem gesamten Bereich von Nordwestflorida über den Süden der Bundesstaaten Alabama und Mississippi bis hin nach Louisiana drohen starke Regenfälle. Verbreitet können 50 bis 100 Liter, örtlich auch um 150 Liter Regen pro Quadratmeter fallen.

Die nordatlantische Hurrikansaison hat erade erst begonnen, der Höhepunkt ist von August bis Oktober zu erwarten. Im langjährigen Mittel treten 12 bis 13 Tropische Stürme auf, von denen sich 7 bis 8 zu Hurrikanen mit mittleren Windgeschdigkeiten von 120 km/h und mehr verstärken. Davon werden 2 bis 3 zu starken Hurrikanen mit mittleren Windgeschwindigkeiten von 185 km/h und mehr.

Titelbild: Tropical Tidbits

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