Kamtschatka versinkt im Schnee

Die beiden Monate Dezember und Januar brachten der Halbinsel Kamtschatka im fernen Osten Russlands eine Reihe heftiger Winterstürme. Durch die Medien gingen in den vergangenen Tagen und Wochen Bilder und Videos von meterhohen Schneeverwehungen in der Provinzhauptstadt Petropawlowsk-Kamtschatski, in der das öffentliche Leben zum Erliegen kam. Teilweise reichten die Schneewehen bis in die vierte oder gar fünfte Etage der Häuserblocks.



Die russische Halbinsel Kamtschatka gehörte im Dezember und Januar zu den Regionen, die weltweit am stärksten von Kälte und Schneefall betroffen waren. Laut Medienberichten fielen in den ersten beiden Januarwochen über zwei Meter Schnee, nach 3,7 Metern im Dezember. Zusammengenommen zählt diese Schneemenge zu den schneereichsten Perioden, die die Halbinsel seit den 1970er Jahren erlebt hat, so das Hydrometeorologische Zentrum Kamtschatkas. Der Schneesturm legte Petropawlowsk-Kamtschatski komplett lahm. Berichten zufolge begruben hohe Schneeverwehungen Autos unter sich und blockierten den Zugang zu Gebäuden und Infrastruktur.

Dieses Bild, aufgenommen vom MODIS-Instrument (Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer) an Bord des NASA-Satelliten Aqua, zeigt am 17. Januar 2026 den frischen Schnee, der die zerklüftete Landschaft der Halbinsel bedeckt. Mehrere kreisförmige, schneebedeckte Vulkangipfel sind auf der Halbinsel zu sehen, die zu den vulkanisch aktivsten Gebieten der Welt zählt. Petropawlowsk-Kamtschatski, Heimat von mehr als 160.000 Menschen, liegt an der Awatscha-Bucht – einer tiefen, geschützten Bucht, die durch eine Kombination aus tektonischer, vulkanischer und glazialer Aktivität entstanden ist.

Einige Bilder aus den Social media:

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