Taifun RAI trifft auf Philippinen

Östlich der Philippinen verstärkt sich derzeit der Taifun RAI, der aktuell mittlere Windgeschwindigkeiten bis etwa 150 km/h und Böen bis etwa 185 km/h aufweist. Er kann noch etwas stärker werden, bevor er am Donnerstag (16.12.2021) auf die Inselgruppe trifft. Hier drohen auf einigen Inseln neben den hohen Windgeschwindigkeiten vor allem starke Regenfälle mit der Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen sowie eine Sturmflut und meterhohe Wellen an den Küsten.




Satellitenbilder des Taifuns RAI, Quelle: JTWC

Das Satellitenbild vom Mittwochmittag (MEZ) zeigt den Sturm östlich der Philippinen. Noch ist kein eindeutiges Auge im Zentrum des Taifuns zu erkennen.

Erwartete Zugbahn des Taifuns RAI, Quelle: Joint Typhoon Warning Center

Der Taifun zieht zunächst weiter in Richtung Westen und überquert am Donnerstag und Freitag einige Inseln im Südteil der Philippinen. Danach kann er im Bereich des Südchinesischen Meeres nach Norden eindrehen und sich unter ungünstigen Höhenwinden abschwächen. Es bleibt auch abzuwarten, wie viel von dem Taifun nach Überquerung der bergigen Philippinen übrig bleibt.

Die Taifunsaison auf dem Nordwestpazifik läuft praktisch das ganze Jahr hindurch, wobei der Schwerpunkt etwa von Mai bis November reicht. Während der Hauptsaison drehen viele Taifune nach Norden ein und treffen auf Taiwan oder Japan, zum Jahresende ziehen viele Stürme direkt nach Westen und treffen auf die Philippinen oder auch Vietnam.

Titelbild: Joint Typhoon Warning Center (JTWC)

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