Katastrophe in Mosambik und Simbabwe

Nur langsam wird das Ausmaß der Katastrophe in den afrikanischen Ländern Mosambik und Simbabwe klar. Am vergangenen Donnerstag/Freitag (14./15. März) war der starke Zyklon IDAI nahe der Großstadt Beira mit Windgeschwindigkeiten bis etwa 160 km/h, einer meterhohen Sturmflut und extremen Regenfällen auf die Küste von Mosambik getroffen und zog anschließend weiter ins Landesinnere bis nach Simbabwe. Wie befürchtet löste der Zyklon eine schwere Katastrophe aus. Die meisten Häuser ist Beira sind beschädigt oder zerstört, es gibt weit reichende Überschwemmungen und Behörden rechnen mit 1000 oder mehr Toten allein in Mosambik.




In Mosambik ist IDAI ist der stärkste tropische Wirbelsturm seit dem Zyklon ELINE im Februar 2000, der mittlere Windgeschwindigkeiten bis etwa 215 km/h aufwies. Damals gab es durch Eline und einen weiteren Zyklon massive Überschwemmungen im Land mit Hunderten Toten und Hunderttausenden Obdachlosen. Mosambik gehört zu den zehn ärmsten Staaten der Erde.

Mit einem neuen Zyklon ist zwar vorerst nicht zu rechnen, aber auch in den nächsten Tagen kann es vor allem in Teilen Mosambiks weiter regnen.

Erwartete Regensummen bis zum Freitagabend aus dem US-Modell, Quelle: NOAA

Recht großflächig kommen bis zum Freitag 50 bis 100 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen, stellenweise auch noch deutlich mehr. Damit könnte sich die Lage vor Ort noch weiter verschlimmern. Im westlich angrenzenden Simbabwe, wo durch Überschwemmungen Dutzende Menschen ums Leben kamen, fällt nur noch im äußersten Osten des Landes kräftiger Regen.

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