Schweres Erdbeben unter dem Südatlantik

Am Donnerstag hat gegen 20:33 Uhr MESZ (16:33 Uhr Ortszeit) erneut ein schweres Erdbeben den Meeresboden bei den South Sandwich Islands im Südatlantik erschüttert. Das unterseeische Beben erreichte nach vorläufigen Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 7,5. Das Epizentrum lag bei den South Sandwich Islands, etwa 2.600 Kilometer östlich von Ushuaia in Argentinien. Der Erdbebenherd befand sich 60 bis 70 Kilometer unter der Oberfläche. Schäden oder ein Tsunami wurden nicht gemeldet. Der Meeresboden in der Region wird häufig von Beben der Stärke 6 bis 7 erschüttert, zuletzt am 03. April mit der Stärke 6,6. Am 11. Dezember 2018 erschütterte ein Erdstoß der Stärke 7,1 die South Sandwich Islands. Das aktuelle Beben war das stärkste bei der Inselgruppe seit dem Mai 1964, als sich ein Erdstoß der Stärke 7,8 ereignete.




Update 15.08.2021: Es hat sich herausgestellt, dass das Beben der Stärke 7,5 nur ein Vorbeben war. Es folgte gut zwei Minuten später ein Erdstoß der Stärke 8,1. Die Erdbebenwellen des Vorbebens überlagerten offenbar die des Hauptbebens so sehr, dass letzteres zunächst nicht erfasst werden konnte. Das Beben der Stärke 8,1 war das stärkste bei der Inselgruppe seit Beginn der Aufzeichnungen.

 

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