Schweres Erdbeben vor Japan

Am Mittwoch hat gegen 15:36 Uhr MEZ (= 23:36 Uhr Ortszeit) ein schweres Erdbeben den Meeresboden vor der Ostküste der japanischen Hauptinsel Honschu erschüttert. Das unterseeische Beben erreichte nach vorläufigen Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 7,3. Das Epizentrum lag etwa 55 Kilometer ostnordöstlich der Stadt Namie (ca. 22.000 Einwohner) und etwa 90 Kilometer südöstlich der Stadt Sendai (ca. 1,06 Mio. Einwohner). Der Erdbebenherd befand sich 60 bis 70 Kilometer unter der Oberfläche. Das Beben war im Nordteil der Insel und bis nach Tokio deutlich zu spüren, größere Schäden oder ein Tsunami wurden nicht gemeldet. Am 11. März 2011 löste ein Beben der Stärke 9,1 eine Dreifachkatastrophe aus mit dem Erdbeben selbst, einem zerstörerischen Tsunami und der Reaktorkatastrophe von Fukushima.




Lage des Epizentrums, Quelle: EMSC

Etwa zwei Minuten zuvor trat ein Vorbeben der Stärke 6,4 auf. In Teilen der Insel gab es Stromausfälle.

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