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Was macht eigentlich das Ozonloch? – Unwetteragentur

Was macht eigentlich das Ozonloch?

Das so genannte Ozonloch in der Antarktis machte vor allem in den 1990er Jahren und zu Beginn des 21. Jahrhunderts Schlagzeilen. Nach dem Verbot der FCKW (Fluorkohlenwasserstoffe) schrumpfte das Ozonloch im aktuellen Jahrzehnt wieder, aber wie sieht es in diesem Herbst in der Antarktis aus? Ganz korrekt ist der Ausdruck „Ozonloch“ übrigens nicht, da in dieser Region die Ozonkonzentration vor allem im September und Oktober zwar deutlich abnimmt, das Ozon aber nicht ganz verschwindet.




„Ozonloch“ 2000 und 2018 im Vergleich, jeweils Minimum des Jahres, Quelle: NASA

Im antarktischen Winter sinken die Temperaturen in der Ozonschicht in Höhen zwischen etwa 15 und 25 Kilometern stark ab. In den 1980er und 199er Jahren beobachtete man im Frühling der Südhalbkugel einen immer stärkeren Ozonabbau, der im September oder Oktober seine größte Ausdehnung erreichte. Auslöser waren unter anderem die Fluorkohlenwasserstoffe (FCKW), die in Spraydosen enthalten waren. Mit ihnen gelangten große Mengen Chlor und Brom in die Stratosphäre, die erheblich zum Abbau des Ozons beitrugen. Nach dem weltweiten Verbot der FCKW erholte sich die Ozonschicht seit 2012 ganz allmählich wieder, allerdings dauert es noch Jahrzehnte, bis die Wirksamkeit der FCKW weitgehend verschwunden sein dürfte.

 

„Ozonloch“ seit 1979, jeweils Minimum des Jahres, Quelle: NASA (Daten für 1995 fehlen)

Von Jahr zu Jahr gibt es starke Schwankungen der Ozonkonzentration. 2015 gab es nochmals einen deutlichen Anstieg bis fast zum Rekord von 2006. Dieser Anstieg wurde nach mehreren Untersuchungen vor allem dem Ausbruch des Vulkan Calbuco in Chile zugeschrieben. Bereits im Jahr darauf war das Ozonloch wieder deutlich schwächer ausgeprägt. In 2018 zeigt sich das Ozonloch wieder etwas stärker als im Vorjahr, was vor allem auf die niedrigen Temperaturen im zurückliegenden Winter zurückgeführt wird. Bei sehr tiefen Temperaturen erfolgt der Abbau des Ozons deutlich stärker. Nach einem Bericht der NASA und des US-Wetterdienstes hätte man auf Grund der Wetterbedingungen sogar noch einen wesentlich stärkeren Ozonabbau erwarten können.

Die schützende Ozonschicht ist für die Erde und alle Lebewesen sehr wichtig. Durch das Sonnenlicht werden die Sauerstoffmoleküle aufgespalten und die einzelnen Atome verbinden sich mit anderen Sauerstoffmolekülen zu Ozon. Die Ozonschicht schützt uns vor der schädlichen, energiereichsten Sonnenstrahlung.

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