Ab Montag folgen Aprilstürme

Nach dem sonnigen März mit dem Absturz zum Monatswechsel und Schneefällen in vielen Regionen geht es in den kommenden Tagen ganz allmählich wieder aufwärts mit den Temperaturen. Mit sonnigem und warmen Frühlingswetter wie noch vor kurzem ist aber vorerst nicht wieder zu rechnen. Im Gegenteil, atlantische Tiefdruckgebiete übernehmen die Wetterregie, die Wettermodelle rechnen in der neuen Woche sogar mit mindestens zwei Sturmtiefs, die vor allem der Nordhälfte Deutschlands Sturmböen bringen dürften.




Wetterlage bis zum 09.April (Samstag) aus dem ICON-Modell, Quelle: Tropical Tidbits

Die Animation der Vorhersagekarten aus dem ICON-Modell zeigt ein erstes Sturmtief mit dem Namen MIRELLA, das am Montag von der Südspitze Norwegens über Südschweden zur Ostsee und weiter zum Baltikum zieht. An seinem Rande muss am Montag zunächst an der Nordseeküste mit teils schweren Sturmböen von 80 bis 100 km/h gerechnet werden, örtlich auch noch darüber. Im Laufe des Tages sind auch an der Ostsee teils schwere Sturmböen möglich. Im Binnenland können in der gesamten Nordhälfte einzelne Sturmböen um 80 km/h auftreten.

Ein weiteres Sturmtief könnte ab der Nacht zum Donnerstag auf einer ähnlichen Zugbahn über Dänemark zur Ostsee und weiter zum Baltikum ziehen. Zu diesem Tief gehen die Berechnungen der Wettermodelle noch weit auseinander, das Ereignis ist also noch sehr unsicher. Möglich ist alles von einem lauen Lüftchen bis hin zu einer ausgewachsen Sturmlage in der Nacht zum Donnerstag und tagsüber am Donnerstag. Betroffen wäre erneut vor allem der Norden und hier besonders die Küstenregionen. Wir bleiben am Ball.

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