Schweres Erdbeben auf den Philippinen

Am Montag hat gegen 11:11 Uhr MESZ (17:11 Uhr Ortszeit) ein schweres Erdbeben den Großraum Manila auf der Insel Luzon im Norden der Philippinen erschüttert. Das Beben erreichte nach vorläufigen Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 6,1. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Dinalupihan (ca. 67.000 Einwohner) und etwa 25 Kilometer westsüdwestlich der Stadt San Fernando (ca. 250.000 Einwohner) sowie etwa 60 Kilometer nordwestlich der philippinischen Hauptstadt und Metropole Manila. Der Erdbebenherd befand sich rund 20 Kilometer unter der Oberfläche. Einige Gebäude stürzten ein, darunter ein voller Supermarkt. Nach den vorliegenden Meldungen gab es Dutzende Tote und viele Verletzte. Im Jahre 1990 kamen bei einem Erdbeben der Stärke 7,6 etwa 2.400 Menschen auf den Philippinen ums Leben.




Epizentrum des Erdbebens auf der Insel Luzon, Quelle: EMSC

Der Erdstoß war in weiten Teilen der Insel Luzon deutlich zu spüren. In Manila schwankten die Hochhäuser deutlich. In unmittelbarer Nähe zum Epizentrum leben Hunderttausende Menschen. In Lubao, nur wenige Kilometer vom Epizentrum entfernt soll sich der Boden verflüssigt haben – ein Phänomen, das bei Erdbeben auftreten und die Auswirkungen noch verstärken kann. Mehrere Bahntrassen wurden vorerst gesperrt, ebenso wegen Schäden der internationale Clark Airport nordwestlich von Manila.

Es folgen einige Fotos der Schäden und Videos während des Bebens. Aus dem Anchor Skysuites, einem Wohnhochhaus in Manila, schwappte das Wasser des Pools auf dem Dach heraus und strömte wie in einem Wasserfall zu Boden.

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