Regennachschub in NRW

Nach dem trockenen Jahr 2018 fehlt in den meisten Regionen Deutschlands immer noch eine Menge Regen. Zwar sind die Flüsse und Stauseen wieder einigermaßen aufgefüllt, im Grundwasser herrscht immer noch ein deutliches Defizit. Mit der Umstellung der Großwetterlage könnte in nächster Zeit zumindest gebietsweise einiges an Regen zusammenkommen, besonders in NRW. Viele Regionen in anderen Teilen Deutschlands gehen dagegen fast leer aus.




Niederschlagsmengen bis zum Donnerstagmorgen aus dem ICON-Modell, Quelle: Unwetteralarm

Mit der westlichen Strömung stauen sich die Regenwolken vor allem im Bergischen Land. Besonders am Montag und am Mittwoch kann es hier auch kräftiger regnen. Nach den Berechnungen des ICON-Modells sind gebietsweise deutlich mehr als 50 Liter Regen pro Quadratmeter möglich. Die Gefahr von Überschwemmungen ist allerdings recht gering, da der Regen nicht innerhalb kurzer Zeit fällt.

Die Stauseen im Einzugsbereich der Ruhr in NRW sind im Schnitt zu 85,5 Prozent gefüllt. Der Füllstand des Edersees in Nordhessen liegt derzeit bei 91 Prozent. Etwas anders sieht es im Harz aus, wo zum Beispiel der Okertalsperre nur zu 69 Prozent gefüllt ist.

(Titelfoto: Achim Otto)

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